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Ein gebrauchter Abend für Erfurts Volleyball-Damen


Schwarz-Weiß Erfurt wird in der Volleyball-Bundesliga vom vor allem in Aufschlag und Annahme klar dominierenden SC Potsdam deutlich unter Wert bezwungen.

Schlagfertig: Erfurts Paula Reinisch sieht sich Potsdams Block gegenüber. Foto: Sebastian Schmidt Schlagfertig: Erfurts Paula Reinisch sieht sich Potsdams Block gegenüber. Foto: Sebastian Schmidt

Erfurt. Wenn die sogenannten „Basics“ – Aufschlag und Annahme – unerwartet zu einem Buch mit sieben Siegeln geraten, stellt sich nur noch die traurige Frage nach der Höhe des Verlustes. Genau dies war die Samstagabend-Crux der bisher so toll in die Erstliga-Saison gestarteten Schwarz-Weiß-Volleyballerinnen gegen den dennoch favorisierten SC Potsdam.

Logisch, dass ihre Niederlage an diesem wahrlich rundum gebrauchten Abend nach je zehn Angriffs- und Aufschlagsverlusten ohne gegnerische Einwirkung mit 0:3 (-22, -20, -12) gar unerwartet deftig ausfiel. Beim willenlos hergeschenkten 12:25 am Ende schienen sie mit dem Kopf gar schon in der Kabine.

Schade, dass darob der Einstand der neuen US-amerikanischen Außenangreiferin Tess Rountree, die an die Stelle der mit Kreuzbandriss nicht nach Erfurt zurückkehrenden finnischen Nationalspielerin Noora Kosonen rückt, fast unterging.

Ja, wie konnte das passieren? Noch dazu nach einem Start nach Maß! Bis zum 9:6 trafen die Sabrina Krause und Wivian Gadelha de Souza mit erstem Tempo nach Belieben. Nur ein Strohfeuer, wie sich herausstellte. Fortan klemmte die Annahme aller extrem. Ergo bekam die „arme“ Zuspielerin Clarisa Sagardia, als Erfurts wertvollste Spielerin geehrt, selten selbstverschuldet, keine Präzision mehr in ihre Pässe. Der Anfang vom final richtig bösen Ende. Potsdams vor allem auch im Aufschlag die Erfurterinnen dominierende Außenangreiferin Annegret Hölzig hatte fast im Gleichklang mit dem einstigen Erfurter Publikumsliebling Toni Stautz eine andere Erklärung für den klaren Erfolg parat: „Wir waren schon auf der Fahrt nach Erfurt fröhlich und locker, wie lange nicht. Jede fühlte, wir können und werden beflügelt aufspielen.“ Hinter vorgehaltener Hand wurde gemunkelt, das läge am offiziell benannten krankheitsbedingten Fehlen von Potsdams Trainer Davide Carli. Oder steckt da mehr dahinter?Wie dem auch sei: Die zum goldenen MVP gekürte Annegret Hölzig, Silvana Chausheva, Toni Stautz oder Angriffs-Ass Marta Drpa durften im Fortgang der Partie schalten und walten, wie sie wollten. Apropos Marta Drpa: Wenn man den Schwarz-Weißen etwas Positives attestieren will, dann, dass sie die gefährliche Linkshänderin einigermaßen im Griff hatten und nur deren 14 Angriffspunkte (sonst über 20) zuließen. Dafür bekamen aber die Außenangreiferinnen viel Luft zum Atmen.Selbstkritik war die erste Reaktion der Einheimischen. Sindy Lenz etwa schüttelte, nach der Partie apathisch auf der Wechselbank sitzend, unablässig den Kopf: „Ich habe absolut keine Erklärung. Wir waren einfach nur grottenschlecht.“Zusätzliche Kritik der Trainer Jonas Kronseder und Christian Knospe war nicht mehr nötig. Knospe erklärte: „Die Mädels wollen das Spiel nach der Video-Ansicht selbst aufarbeiten.“Manfred Höner / 03.12.18
 


 

Geschrieben von: Hausmeister am 03.12.2018

 

 

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