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Verbunden über ein halbes Jahrhundert


Jahresfest beim Christophoruswerk zeigt der tausendfachen Gemeinschaft vielfache Quellen eines zufriedenen Lebens auf

Das Christophoruswerk lud am Samstag zum traditionellen Jahresfest. Foto: Iris Pelny Das Christophoruswerk lud am Samstag zum traditionellen Jahresfest. Foto: Iris Pelny

Erfurt. Wenn man im Chris­tophoruswerk Erfurt beim traditionellen Jahresfest von einem Familientreffen sprechen würde, wären im engsten Kreise gut 1000 Leute eingeladen. 750 Menschen mit einer Behinderung oder sozialen Beeinträchtigungen werden von Arbeit über Schule und Wohnen bis Freizeit von 350 Mitarbeitenden begleitet. Dazu kamen am Samstag in die Christophorusschule in der Spittelgartenstraße noch Angehörige, Ehrenamtliche und Partner im vielfältigen Alltag.

„Wir feiern heute ein großes Fest“, hieß es zum Willkommen. Bunte Stände boten Werkstattarbeiten und Leckeres von der Schülerfirma zum Mittagsimbiss. Auf der Bühne im Garten kam die Aufforderung zum Mitmachtanz und Klänge der Afro Percussion Band Sila Laka. Und ein Wasserbecken im sonnigen Garten mit farbenfrohen Papierblüten schlug die Brücke zum Jahresmotto „Leben aus der Quelle“. Der ökumenische Festgottesdienst mit Pfarrer Martin Remus, Vorstandsvorsitzender des Christophoruswerks, und Geschäftsführer Björn Starke hatte alle Jahresfestbesucher gut darauf eingestimmt. Auf der Bühne, in der als Kirchenraum genutzten Schulsporthalle, wurden auch mittels Lieder und Spielszenen Quellen im Leben aufgezeigt: beginnend beim Glauben, aber auch die Stille zum Kräfte sammeln, das Geld für erfüllte Wünsche – und die Gemeinschaft. Für letzteres steht auch das Jahresfest. „Hier sehe ich alle mal wieder“, freute sich mein Sitznachbar. „Im Christophoruswerk erfahren wir in der täglichen Arbeit, dass wir aus der lebendigen Quelle Gottes schöpfen dürfen“, sagte Geschäftsführer Björn Starke. Und dass jeder etwas geben kann, zeigte nicht zuletzt die Kollekte zugunsten eines Wasserprojekts in Äthiopien über die Caritas international.

Wer als Außenstehender meint mit dem Erfurter Christophoruswerk keine Berührungspunkte zu haben, korrigiere sich angesichts der 21 Standorte des Unternehmensgeflechts in Erfurt, dem Umland und in Gotha. Beispiele sind die Kunden im Lebensmittelladen in Marbach, von der Fahrzeugpflege in der Werkstatt am Ringelberg oder von der Aktenvernichtung Leipziger Straße und dem Werkstattladen in der Allerheiligenstraße.

Dahinter stehen vielseitige Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. Fünf von ihnen wurden besonders geehrt: Holger Stenzel, Ronald Adams, Simone Zeuner, Gerhard Schneider und Christine Schmider. Sie waren als Kinder die Ersten, die bei Gründung einer Tagesstätte in der Allerheiligenstraße das Angebot des neugegründeten Christophoruswerkes annahmen und ihm ein Leben lang treu blieben. Seit 50 Jahren ist es ihre Quelle des Lebens.

Iris pelny / 10.09.18


 

Geschrieben von: Hausmeister am 10.09.2018

 

 

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