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7:1-Kantersieg von Rot-Weiß Erfurt - Gala von Shala


Beim 7:1-Kantersieg des FC Rot-Weiß Erfurt über Altglienicke trifft Angreifer Andis Shala vierfach und bekräftigt, gern bleiben zu wollen.

Obenauf: Torjäger Andis Shala (Nr. 9) thront auf der rot-weißen Jubeltraube. Foto: Sascha Fromm Obenauf: Torjäger Andis Shala (Nr. 9) thront auf der rot-weißen Jubeltraube. Foto: Sascha Fromm

Erfurt. Es verwunderte nicht, dass Andis Shala nach Spielende der gefragteste Mann war. Vier Treffer steuerte der 30-Jährige beim 7:1-Kantersieg über Altglienicke bei und erhöhte sein Torkonto in der Regionalliga auf zehn Treffer. Damit zog Shala nicht nur mit dem einmal erfolgreichen Velimir Jovanovic in der internen Schützenliste gleich, sondern liegt mit ihm auch auf dem vierten Platz der Torjägerliste der gesamten Liga.

Vier Treffer in einem Spiel – das erinnerte so manchen an die Gala von Marcel Reichwein im März 2012 gegen Sandhausen in der 3. Liga (4:2). Für Shala war es jedoch keine Premiere. „Vor zwei Jahren habe ich das zu Hause mit Babelsberg gegen Auerbach auch schon einmal geschafft“, verriet der Angreifer, der sich „riesig über die schönen Tore freute.“ Waren drei der vier Treffer per Kopf gefallen, sorgte er mit dem 5:1 in der 77. Minute für das Tor des Tages. Aus 30 Metern hatte er genau Maß genommen und ins Eck getroffen. Der Treffer stand stellvertretend für die starke Erfurter Vorstellung im zweiten Durchgang, als alles zusammenpasste und die Hausherren sich in einen regelrechten Rausch spielten.

Dabei sah es zur Halbzeit alles andere als nach einem Kantersieg aus. Altglienicke, mit den früheren Erfurtern Tugay Uzan und Björn Brunnemann in der Startelf, zeigte sich griffig und machte Rot-Weiß das Leben schwer. Zudem profitierten sie von einem Lapsus des Keepers Lukas Cichos, der den auf ihn zulaufenden Christian Skoda anschoss – und der Ball ins Tor trudelte (28.). Erst der späte Ausgleich durch Shala (45.+2) kippte das Momentum. „Du nimmst das Tor mit in die Halbzeit und bist gut drauf“, so der Schütze.

Als er im zweiten Durchgang nachlegte und Jovanovic dann zum 3:1 traf, war das Duell entschieden und nahm einen verrückten Lauf. Neben dem Duo trafen noch Petar Lela per Kopf und bezeichnend Morten Rüdiger in der Schlussminute mit einem Kunstschuss, der vom Innenpfosten ins Tor sprang.

Als einen Festtag bezeichnete Trainer Thomas Brdaric diesen geschichtsträchtigen Sonntag. „Wir genießen das“, sagte er, blickte aber voraus. „Wir dürfen noch nicht alles abhaken. Am Sonntag haben wir noch ein schweres letztes Spiel in Auerbach“. Eben jenen Gegner, gegen den Shala einst schon einmal vier Treffer gelangen.

Dann wird der Stürmer sicher noch das rot-weiße Trikot tragen. Aber auch in der Rückserie? Oder fällt er den Sparzwängen zum Opfer? Shala selbst würde gerne weiter für die Erfurter auflaufen: „Ich trage dieses Trikot sehr gerne, das sieht man auch. Es gibt nicht viele Vereine, die mit Rot-Weiß mithalten können. Deshalb appelliere ich an alle Menschen und Sponsoren in Erfurt, denen der Verein etwas bedeutet, dass sie uns nicht fallen lassen.“

Argumente, ihn zu halten, hat er jedenfalls reichlich geliefert.

 

Thomas Rudolph / 03.12.18


 

Geschrieben von: Hausmeister am 03.12.2018

 

 

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