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Bausewein nennt Standorte für Schulzentren in Erfurt


Am Alten Schlachthof an der Greifswalder Straße und an der Mühlhäuser Straße will die Stadt Erfurt neue Schulzentren errichten.
 
Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein. Foto: Paul-Philipp Braun Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein. Foto: Paul-Philipp Braun

Erfurt. Dabei handelt es sich laut Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) um mindestens 3-zügige Gemeinschaftsschulen von Klasse eins bis mindestens Klasse zehn, die jeweils mit einer Turnhalle kombiniert sind. Während der Standort an der Greifswalder Straße bereits fest stehe, werde die an der Mühlhäuser Straße identifizierte Fläche noch genauer geprüft. Die Fläche befinde sich zwischen der Mühlhäuser und der Hannoverschen Straße gegenüber der Uni.

„Wir bauen in Gegenden, wo Bedarf ist“, sagt Bausewein. Der Standort Mühlhäuser Straße etwa soll die Europa-Grundschule entlasten. „Alle Anmeldungen zusammen würden dieses Jahr sieben erste Klassen ergeben“, so der Oberbürgermeister. „In der Übergangszeit müssen wir ein bisschen schieben und anderswo Kapazitäten schaffen.“

Die Ausgaben für die Schulzentren stünden nicht direkt im Haushaltsentwaurf, seien aber zum Teil in der mittelfristigen Finanzplanung berücksichtigt. Allein der Standort Schlachthof koste um die 35 Millionen Euro.

Die Schulzentren gehören zu einem 170 Millionen Euro schwerem Investitionspaket für Ausbau und Erweiterung, mit dem in den nächsten fünf Jahren der neue Schulnetzplan umgesetzt werden soll. Neben den Turnhallen der Schulzentren seien noch zwei weitere Turnhallen geplant. Zwischen dem Investitionspaket und dem auf 450 Millionen Euro geschätzten Schulbauprogramm für die Sanierung gebe es Überschneidungen. „Aber auf das Schulbauprogramm kommt noch was oben drauf“, sagt Bausewein.

Er spricht sich zugleich dafür aus, dass nicht die Stadt, sondern der geplante Eigenbetrieb Schulen die Schulzentren bauen soll. „Die Entscheidungsstränge sind kürzer, so dass wir wesentlich schneller vorankommen“, meint Bausewein und kritisiert Politiker wie den Linke-Fraktionschef Matthias Bärwolff , die nach der erfolgten Grundsatzentscheidung des Stadtrates erneut über den Sinn des Eigenbetriebes diskutieren. „Will man zum Ziel kommen, muss man irgendwann mal einen Haken machen“, findet Bausewein.

Auch bei der anstehenden Entscheidung zur Finanzierung des Eigenbetriebes ziere sich „der eine oder andere“. Der Bedarf für den Schulbau sei vorhanden, und günstiger werde das Bauen durch Warten nicht. „Ich gehe aber davon aus, dass die Schulen wirklich das wichtigste Vorhaben sind und dass entsprechende Aussagen nicht nur Lippenbekenntnisse waren“, sagt Bausewein. Für das Schulbauprogramm muss die Stadt einen Eigenanteil von 100 Millionen Euro aufbringen.

Holger Wetzel / 06.02.19


 

Geschrieben von: Hausmeister am 06.02.2019

 

 

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