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Garagengemeinschaft ruft zum Subbotnik in Erfurt


Ein Arbeitseinsatz am kommenden Samstag soll den Gestaltungsmarathon für den Graffitipark am 29. August vorbereiten.

Erfurt. Die Garagengemeinschaft vom Andreasried treibt ihre Pläne zum „größten Graffiti-Park Thüringens“ voran.
Während der Graffiti-Künstler Fred Schindler eine weitere Garagenwand in der Anlage hinter der Radrennbahn gestaltete, plant der Vorstand der Garagengemeinschaft ein Subbotnik. Dieser Arbeitseinsatz soll am Samstag stattfinden und zugleich den Garagenbesitzern und Graffiti-Künstlern die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen geben. Der Vorstandsvorsitzende Marco Penndorf will die Besucher zudem über den Stand der Verhandlungen mit der Stadt informieren.
In den Verhandlungen geht es um einen Ersatzstandort. Die Garagen hinter der Rennbahn, deren Pachtverträge 2018 auslaufen, sollen im Zuge der Buga-Planung abgerissen werden. Im Vorfeld machte Penndorf auch auf eine Bürgerversammlung aufmerksam, die am 20. August in der Bibliothek am Berliner Platz geplant ist. In Anwesenheit des Erfurter Stadtplanungsamtes wird dort die Erweiterung des Sanierungsgebietes Auenstraße diskutiert. Sowohl die Garagen als auch das Tierheim sind durch die Buga-Pläne vom Abriss bedroht. In beiden Fällen hatte die Stadt bereits Alternativen angedeutet, die sie am 20. August näher erläutern könnte.
Der Graffitipark soll am aktuellen Garagenstandort entstehen. Er habe den Park bereits als Kulturprojekt beim Land angemeldet, teilte Penndorf mit. Der offizielle Startschuss für den Graffitipark soll am 29. August mit einem „Gestaltungsmarathon“ erfolgen. 120 Quadratmeter sollen an diesem Tag besprüht werden und somit die “erste Graffiti-Straße Erfurts“ bilden, so Penndorf. Die Garagengemeinschaft will zuvor die Flächen vorbereiten und sich um Entsorgungsmöglichkeiten für die Sprühdosen kümmern.
Von der Stadt erhofft sie einen Grünschnitt, um den öffentlich besprühbaren Bereich zugänglich zu machen. „Die Garagengemeinschaft steht beispielhaft für die Entkriminalisierung von Graffitikunst“, sagte Penndorf. Nachwuchskünstlern soll bei dem Projekt eine Plattform geboten werden. Ein weiterer Abschnitt der Garagenanlage ist für Graffitiwerke etablierter Streetart-Künstler vorgesehen.

 

Geschrieben von: Hausmeister am 10.08.2015   |  Wertung:  

 

 

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