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Ein Hoch auf das, was noch vor uns liegt


Der Bürgerbeirat für Erfurt-Ilversgehofen feierte am Freitagabend sein 10-jähriges Bestehen

Stolz auf zehn erfolgreiche Jahre: Anett Guba-Nonn, Reiner Falk, Uta Fischer, Riccardo Kaufmann, Werner Hehn, Wolfgang Hennig, Jana Dirig-Mion und Carlo Ermark (von links). Sie stoßen auf das Bürgerbeiratsjubiläum an. Foto: Angelika Reiser-Fischer Stolz auf zehn erfolgreiche Jahre: Anett Guba-Nonn, Reiner Falk, Uta Fischer, Riccardo Kaufmann, Werner Hehn, Wolfgang Hennig, Jana Dirig-Mion und Carlo Ermark (von links). Sie stoßen auf das Bürgerbeiratsjubiläum an. Foto: Angelika Reiser-Fischer

Ilversgehofen. Was ist Ilversgehofen für Sie? Eine Frage an Leute im Stadtteil, die am Anfang eines kleinen Films stand. Den hatte der Bürgerbeirat extra für sein zehnjähriges Jubiläum gedreht und zeigte ihn am Freitagabend in einer kleinen Feierstunde im Gemeindehaus der Martin-Luther-Gemeinde. Viele Gäste waren gekommen: Freunde, Wegbegleiter, Unterstützer, Nachbarn, Vertreter von Vereinen. Auch Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) war gekommen und zahlreiche Stadträte.

Und was sagten die Ilversgehofener auf jene Frage im Film? „Für mich ist es meine Heimat.“ „Das Beste im Norden.“ „Die Mischung aus Leben und Betriebsamkeit.“ „Der Kietz von Erfurt.“ Antworten aus Wohnzimmern, über den Gartenzaun oder von der Straße. Mit einem Wort: Die meisten der über 12 000 Bürger im Stadtteil wohnen hier gern.

Ilversgehofen, erst 1911 als Dorf nach Erfurt eingemeindet, ist heute einer der größten Stadtteile. Vor über zehn Jahren allerdings ärgerten sich manche Ilversgehofener und fürchteten, ihr Kiez könnte von der Entwicklung der Landeshauptstadt abgehängt werden: hohe Ar-beitslosigkeit, Leerstand in Geschäften, soziale Probleme, Industriebrachen . . . Auch in der Stadtverwaltung sah man mittlerweile Handlungsbedarf. Das „Büro für urbane Projekte Leipzig“ wurde eingeschaltet, wo die Stadtplaner bereits Erfahrung mit Bürgerbeteiligung hatten. Workshops und Diskussionsrunden in und um Ilversgehofen entstanden zu Themen wie Wohnen, Verkehr, Grün, Handel. „Schließlich gab es einen einstimmigen Beschluss im Erfurter Stadtrat“, erinnerte am Freitag auch Andreas Bausewein an die ersten Schritte.

Inzwischen hat der Bürgerbeirat – in dieser Form der einzige in Erfurt – einiges bewirkt: Er setzte sich per Unterschriftensammlung für eine neue Pappelstiegbrücke ein, in der Heiligen Mühle entstand eine Dauerausstellung zur Geschichte des Stadtteils, das alte Malzwerk wurde zur Heimat mehrerer Vereine. Vorgelegt wurde am Freitagabend auch eine neue Broschüre über die Entwicklung des Stadtteils.

Manches scheiterte auch, so die künstlerische Gestaltung der Straßenbahnbrücke am Nordbahnhof. Geteilter Meinung war man selbst im Bürgerbeirat über den Wechsel von Parkstreifen und Radweg in der Magdeburger Allee.

Dennoch: Die zehn Jahre waren Grund genug, auf die Erfolge aus zehn Jahren anzustoßen, sich bei den Beteiligten zu bedanken: Uta Fischer, Werner Hehn, Anett Guba-Nonn, Wolfgang Hennig, Carlo Ermark, Jana Dirig-Mion, Riccardo Kaufmann und Rainer Falk. „Ein Hoch auf das, was noch vor uns liegt“, sagte die Sprecherin des Bügerbeirates Uta Fischer. Zumal neue Projekte anstehen. Bald auch wird die Buga im Nordpark das Kiez im Norden ganz neu prägen.

Angelika Reiser-Fischer / 19.02.18


 

Geschrieben von: Hausmeister am 19.02.2018

 

 

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