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Chancenlos: Erfurter Bundesliga-Volleyballerinnen abgestiegen - Vorstand berät über Zukunft


In der Volleyball-Bundesliga verliert Schwarz-Weiß Erfurt beim VfB Suhl klar 0:3. Der Vorstand berät am Dienstag über die Zukunft.

Angriff: Erfurts Emily Thater (re.) schmettert, Suhls Alexandra Malloy blockt. Foto: Sebastian Schmidt Angriff: Erfurts Emily Thater (re.) schmettert, Suhls Alexandra Malloy blockt. Foto: Sebastian Schmidt

Meiningen. Als Jonas Kronseder seine Taktiktafel Richtung Auswechselbank feuerte, ahnte der Trainer von Schwarz-Weiß Erfurt, dass seine Mannschaft in der 1. Volleyball-Bundesliga erneut eine Niederlage einstecken musste. Zu diesem Zeitpunkt lag Erfurt beim VfB Suhl noch mit 0:1 nach Sätzen und 9:12 nach Punkten zurück. Am Ende verloren die Erfurterinnen nach gerade mal 69 Minuten deutlich mit 0:3 (-22, -13, -16).

Es war eine entscheidende Niederlage im Oberhaus. Denn bei noch zwei ausbleibenden Spielen und sechs Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den der VfB Suhl inne hat, ist es nur noch theoretisch möglich, den Klassenerhalten zu erreichen. Aufgrund des schwierigen Restpogramms (gegen Potsdam, beim Dresdner SC) sind zwei Siege praktisch ausgeschlossen.

Der Verein ist somit wie im Vorjahr abgestiegen. Letztes Jahr blieb Erfurt in der 1, Liga, weil kein Verein aus wirtschaftlichen Gründen aufsteigen wollte. Ähnliches Szenario könnte es auch in diesem Jahr wieder geben, zumal der Verband die 1. Bundesliga der Frauen gerne aufstocken würde. Doch ob der Erfurter Verein erstklassig bleiben möchte, ist fraglich. Morgen trifft sich der Vereinsvorstand, um darüber zu beraten. Entscheidend werden auch die Sponsoren sein, die am Ende vielleicht das letzte Wort haben, in welcher Größenordnung sie den Verein unterstützen wollen.

Bei einem Abstieg würde es einen Komplettumbruch geben. Auch einen neuen Trainer müsste sich der Verein suchen. Kronseders Vertrag gilt nur für das Oberhaus. Ein Engagement in der 2. Bundesliga schließt er zudem aus. „Wenn es in der 1. Liga weitergeht, mache ich aber gerne weiter“, so der 30-Jährige, „ich möchte das Projekt weiterführen, denn das ist noch nicht fertig. So kann ich eigentlich nicht gehen.“

Doch ausgerechnet im Derby sah er wieder mal eine schwache Vorstellung seiner Mannschaft. Dabei sah es im ersten Satz noch gut aus. Die 16:14-Führung konnte aber auch aufgrund der sechs Aufschlagfehler im ersten Satz nicht verteidigt werden. „Die Annahme war gar nicht so schlecht, wir haben diesmal aber nicht gut verteidigt“, erklärt der Trainer. Insgesamt notierte er 30 Fehler – deutlich zu viele, um in der 1. Bundesliga zu bestehen. „Der erste Satzverlust hat uns dann das Genick gebrochen“, meinte er. Denn von da an ging es abwärts. Zwar führte Erfurt im zweiten Durchgang noch mit 7:5, verlor aber klar 13:25. Auch im dritten Durchgang war kein Aufbäumen zu erkennen. Erika Mercardo, sonst der Punktegarant, kam nur auf sieben Zähler.

Feiern konnten die Suhlerinnen mit dem Großteil der 1100 Zuschauer, die ihre Siegesserie gegen Erfurt weiter ausbauten und seit 15 Jahren gegen den Rivalen ungeschlagen sind.

Marko Deicke / 19.02.18


 

Geschrieben von: Hausmeister am 19.02.2018

 

 

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